
Die richtige Leistung für Ihren Infrarotheizer im Badezimmer wählen
Wenn Sie einen Infrarotheizer im Badezimmer installieren möchten, gibt es eine Sache, die unbedingt berücksichtigt werden muss: die IPX5-Klasse. Das ist der Goldstandard – sie bedeutet, dass der Heizer auch einem plötzlichen Wasserspritzer aus jeder Richtung standhalten kann, ohne zur Gefahr zu werden.
Sobald die Sicherheitsaspekte geklärt sind, geht es darum, die richtige Leistung zu finden. Man möchte schließlich keinen winzigen Raum mit zu viel Wärme überhitzen – aber man möchte auch nicht frieren müssen, während man darauf wartet, dass die Wärme einsetzt.
Die Größe des Raumes spielt eine wichtige Rolle.
Man kann einfach nicht irgendeine Lampe nehmen und darauf hoffen, dass alles klappt. Ein kleiner Ankleideraum ist etwas völlig anderes als ein großes Badezimmer. Für solche kleinen Räume reichen in der Regel 400–600 Watt aus. So wird man schnell warm, ohne dass der Raum wie eine Sauna wirkt.
Falls Sie einen größeren Raum haben, benötigen Sie vermutlich 800 oder 1200 Watt. Doch hier gibt es einen Tipp: Anstatt einer einzigen, sehr leistungsstarken Lampe, sollten Sie lieber einige kleinere Lampen verwenden. Dadurch entstehen keine „heißen Stellen“ mehr, und die kühlen Ecken bleiben kühl.
Betrachten Sie, wie die Wärme tatsächlich wirkungsvoll ist.
Infrarotstrahlen heizen nicht die Luft auf – sondern direkt den Körper. Sie treffen auf die Haut und fühlen sich an wie warme Sonnenstrahlen.
Wenn Sie zu hohe Leistungen verwenden, zahlen Sie im Grunde dafür, dass Ihre Decke erhitzt wird – das ist Geldverschwendung. Andererseits führt eine zu niedrige Leistung dazu, dass die Lampe länger laufen muss, um den Raum zu erwärmen – dadurch verschleißt der Glühfaden schneller. Ich versuche immer, die optimale Leistung zu finden, damit man innerhalb von drei Minuten warm wird.
Ein Hinweis zur Verkabelung:
Höhere Leistungen bedeuten, dass mehr Strom durch die Wände fließt. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Sicherungskästen die Last wirklich bewältigen können. Eine 1200-Watt-Lampe belastet das System deutlich stärker als eine 400-Watt-Lampe.
Falls Sie in einem alten Haus arbeiten und die Verkabelung etwas problematisch ist, sollten Sie vorsichtig sein. Ich empfehle, mehrere 400-Watt-Lampen über verschiedene Schaltkreise zu verteilen. So bleibt alles ausgeglichen – und Sie müssen nicht im Dunkeln sitzen, nur weil die Sicherung mitten im Winter ausgelöst wurde.