
Wie man den Spiegelheizer im Badezimmer wirklich „intelligent“ macht
Ist es schon vorgekommen, dass man mitten im Januar aus der Dusche kommt – nur um auf eiskalte Luft zu stoßen? Das ist wirklich schrecklich. Genau da kommen die Infrarot-Heizer für Spiegel ins Spiel. Anstatt versuchen zu müssen, die gesamte Raumluft zu erwärmen – was ewig dauert – strahlen diese Geräte die Wärme direkt auf die Haut ab. Es fühlt sich an, als würde man in Sonnenlicht treten.
Doch das Manuelle Bedienen per Schalter ist doch etwas veraltet. Die wahre Magie entfaltet sich, wenn man diese Heizer mit dem Smart Home verbindet.
Die richtige Zeit einstellen
Das Ziel ist es, morgens in ein Badezimmer zu gelangen, das bereits wie im Frühling wirkt. Indem man den Schalter des Heizers mit einem Zigbee- oder Wi-Fi-Gateway verbindet, kann man eine Routine einrichten. Stellen Sie sich vor: Ihr Wecker geht um 7:00 Uhr los, doch der Heizer schaltet sich bereits um 6:55 Uhr ein. Wenn Sie dann ins Badezimmer gehen, trifft Sie bereits Wärme. Da es sich um Kurzwellen-Infrarot handelt, muss man nicht warten, bis sich der Raum vollständig aufgewärmt hat. Die Wärme ist einfach sofort vorhanden.
Technische Details – und wie man nichts kaputt macht
Die meisten dieser Spiegelheizer nutzen Quarz- oder Halogenelemente. Sie werden sehr schnell heiß – wirklich sehr schnell. Doch hier liegt das Problem: Man setzt einen Hochleistungsheizer in einen sehr engen Raum hinter dem Spiegel. Wenn man nicht genug Platz für die Zirkulation der Luft lässt, gibt es Probleme. Man möchte schließlich nicht, dass der Spiegel zerbricht oder der Smart-Controller beschädigt wird.
Wenn man 1500 Watt in einen engen Raum einsetzt, muss man sicherstellen, dass der thermische Schützeschalter die Last bewältigen kann. Andernfalls droht ein Defekt des Geräts.
Die Wärme kontrollieren
Die „Eins-Klick“-Funktion wird durch die API ermöglicht. Man drückt einfach einen Knopf in der App oder sagt dem Sprachassistenten, dass er den Heizer einschalten soll – und sofort fließt Strom.
Wenn man etwas mehr Kontrolle haben möchte, empfehle ich die Verwendung von PWM (Pulse Width Modulation). Dadurch kann man die Intensität der Wärme regulieren, sodass man die ideale Temperatur finden kann – anstatt sich selbst zu verbrennen.
Ein kleiner Hinweis: Smart-Relais reagieren nicht sofort. Es gibt eine leichte Verzögerung – vielleicht eine Sekunde oder zwei – zwischen dem Moment, in dem man im App den Schalter betätigt, und dem Moment, in dem man das „Klicken“ hört und die Wärme spürt. Das ist kaum bemerkbar, aber es passiert trotzdem.