
Auf der Verarbeitungsebene ist die Vorheizung entscheidend – sie bestimmt nämlich, ob man eine hohe Ausbeute erzielt oder nicht. Wenn die Wärmeverteilung ungleichmäßig ist, entstehen in dem gehärteten Glas Spannungsrisse und die Verbindungen zwischen den Schichten werden schwach. Wenn der Vorheizer mit der benötigten Leistung nicht mithalten kann, stapelt sich Abfall an und die Produktionszeiten werden unregelmäßig. Wir haben unseren Vorheizer so konstruiert, dass dieser solche Verluste bereits in der Quelle verhindert.
Wie funktioniert es im Inneren?
Der Vorheizer arbeitet mit Kurzwellen-Infrarotstrahlung – dabei wird ein Quarzemitter angepasst, sodass er auf die Emissivität des Glases abgestimmt ist. Die Leistung wird der Geschwindigkeit der Produktionslinie angepasst – typischerweise 12–48 kW pro Modul – bei einer Nennspannung von 400 V in drei Phasen. Der Vorheizer ist außerdem nach IP54 zertifiziert. Die Erwärmung erfolgt sehr schnell: Innerhalb von weniger als 2 Sekunden kann die Temperatur wieder auf den gewünschten Wert zurückgesetzt werden, nachdem eine Glasscheibe vorbeigeführt wurde. Über die gesamte Breite hinweg wird eine Temperaturstabilität von ±3 °C gewährleistet, sodass jede Glasscheibe die gleiche Wärmemenge erhält. Der Rahmen des Vorheizers ist kompakt gestaltet, sodass er problemlos in die vorhandenen Fördergänge passt. Die Steuerungseinheit ist außerdem mit gängigen PLCs kompatibel, sodass eine einfache Integration möglich ist.
Bei der Gehärtung sorgt eine gleichmäßige Vorheizung dafür, dass thermische Schocks vermieden werden und die Krümmungen der Glascheiben innerhalb der Toleranzgrenzen bleiben. Dadurch steigt die Ausbeute bei der ersten Verarbeitungsschicht. Bei der Laminierung mit EVA/SGP/PVB hilft die Vorheizung dabei, die Heizzone zu optimieren und den Kleberpunkt zu stabilisieren – dadurch werden Lücken und Nacharbeiten reduziert. Der Energieverbrauch sinkt, da der Emittierarray das Glas direkt erwärmt, anstatt die umgebende Luft. Die Produktionslinien arbeiten stabiler, es gibt weniger Stillstände und weniger beschädigte Glasscheiben.
Die Installation ist einfach – doch eine präzise Ausrichtung ist wichtig. Der Vorheizer muss parallel zur Rollenlinie positioniert werden; selbst kleine Fehljustierungen können zu Problemen führen. Halten Sie die Oberfläche des Emitters sauber – Staub und Kondenswasser beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit. Planen Sie außerdem die Wartung rechtzeitig ein – nach etwa 5.000 Stunden Betriebszeit ist eine Wartung erforderlich, um eine stabile Leistung zu gewährleisten. Nach einem kalten Start sollte eine kurze Anlaufzeit eingeplant werden. Passen Sie die Spannung sowie die Anschlussmerkmale des Vorheizers an Ihre Produktionslinie an – dann funktioniert er zuverlässig, Schicht für Schicht.